Außergewöhnliches Ergebnis
46 angehende Rettungsassistenten haben Prüfung an den ASB Schulen bestanden  

Lauf an der Pegnitz, 15. September 2011. „Stolz ist zwar ein großes Wort, aber man kann schon durchaus sagen, dass wir stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler sind.“ Stefan Leibinger, Leiter der ASB-Schulen, ist die Freude über das außergewöhnliche Ergebnis sichtlich anzumerken: Von 49 jungen Frauen und Männer, die an der Laufer Einrichtung ihre Ausbildung zum Rettungsassistenten absolvieren, haben 46 erfolgreich das erste Ausbildungsjahr abgeschlossen. Leibinger: „Das liegt natürlich einerseits an den sehr ambitionierten und motivierten jungen Leuten, andererseits aber natürlich auch an der zertifizierten Qualität unserer Ausbildung.“

Acht Schülerinnen und Schüler haben nun sogar die Möglichkeit ein Stipendium zu erhalten, zwei davon können sich dank ihrer Prüfungsergebnisse von 1,25 und 1,48 darauf freuen, von der Regierung von Mittelfranken einen mit 75 Euro dotierten Staatspreis zu bekommen. „Die theoretischen Grundlagen sind gelegt, jetzt geht es für die 46 jungen Menschen darum, sich in der Praxis zu beweisen“, so Leibinger.  

Das erste Ausbildungsjahr endet mit der staatlichen Prüfung, die aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil besteht. Das Bestehen der Prüfung ist Voraussetzung für die Fortsetzung der Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr an einer staatlich anerkannten Lehrrettungswache. Der ASB verfügt in Bayern über sieben derartige Wachen: in Lauf, Erlangen, Gräfenberg, Nürnberg, Neustadt/Coburg, München und Schweinfurt. 

Um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich und individuell auf ihre staatliche Prüfung vorbereiten zu können, betreibt die Schule seit über 20 Jahren die SanArena, welche bereits 1987 die erste Einrichtung ihrer Art in Deutschland war. In dem mittlerweile runderneuerten Trainingsparcours werden Notfallsituationen nachgestellt, damit die Schüler in einem geschützten Umfeld realistisch üben und trainieren können. Die praktischen Inhalte werden von langjährig erfahrenen Fachlehrern und Lehrrettungsassistenten vermittelt. Die Mehrzahl der Lehrkräfte ist selbst aktiv in den Bereichen Rettungs- und Notarztdienst, Luftrettung sowie Interhospitaltransfer.


Auf dem Foto v.l.n.r.: Frau Jennifer Mevissen (Schülerin), Matthias Grübel (Stv. Schulleiter), Jens Pülm (Fachlehrer)